Für mich war Batman: Arkham Asylum eine positive Überraschung. Actiongeladene Kämpfe verpackt mit Rätseln und einer unglaublich dichten Atmosphäre. Und auf meinem alten Klapper-PC lief das Spiel sogar flüssig. Phänomenal. Besonders die Rätsel waren interessant in das Spiel eingebaut: Neben den offentsichtlichen Story-relevanten gab es auch noch einige Optionale, die vom Riddler kommentiert wurden.
Die wichtigen Rätsel allerdings werden vom Oberbösewicht höchstpersönlich verfolgt: dem Joker. Bei erfolgreichen Lösungen merkt er oft süffisant an, dass das Rätsel absichtlich so einfach für “Batsy” gemacht worden war. Natürlich.
Die Entwickler des Spiels hatten für jedes Rätsel offenbar eine feste Vorgehensweise vorhergesehen. Ähnlich wie bei Portal ist jedoch möglich, manche Rätsel anders zu lösen. Jetzt hätten die Entwickler sich ja sagen können, dass man nach der Lösung einfach die Standard-Süffisant-Antwort vom Joker hätte abspielen können. Doch weit gefehlt. Löst man ein Rätsel auf andere Art und Weise, z.B. weil mein bereits weiß, was passieren wird, hört “Batsy” oft Joker-Kommentare in der Art von “Batsy, du bist ein Cheater!”.
PS: Ähnliches sagt der Riddler auch im zweiten Teil in der gleichen Situation über den Spieler.

Sebastian
17. April 2012 at 08:39
Genau das fand ich bei dem Spiel so geil. Die Rätsel mussten nicht auf herkömmliche weise gelöst werden.